Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten im Rahmen der Juniorwahl

Es ist die besondere Begegnung von Jugend und Politik im Vorfeld der Wahl – die Kooperationsveranstaltung zwischen Jugend debattiert und der Juniorwahl.

Jugend debattiert

Das Programm

Vor 20 Jahren (2001) initiierte der Bundespräsident den Bundeswettbewerb Jugend debattiert. Seither fördert Jugend debattiert sprachliche und politische Meinungs- und Persönlichkeitsbildung von Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen aller Art. Im Schuljahr 2020/21 sind bundesweit ca. 1400 Schulen daran beteiligt.
Jugend debattiert bietet eine systematische Unterrichtsreihe mit Wettbewerb ab Klasse 5. Der bundesweite Wettbewerb wendet sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8.
Zuvor werden am Programm teilnehmende Lehrkräfte fächerübergreifend im Debattieren geschult. Mit speziellen Unterrichtsmaterialien ausgestattet, trainieren die Lehrkräfte anschließend die Schülerinnen und Schüler.
Ab Regionalebene erhalten Siegerinnen und Sieger als Preise mehrtägige Seminare bei Jugend debattiert-Trainern, die sie auf die jeweils nächste Wettbewerbsebene vorbereiten. Bundessiegerinnen und -sieger werden in das Alumniprogramm von Jugend debattiert aufgenommen.

Das Debattenformat

In einer Debatte bei Jugend debattiert äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen schulischen und politischen Streitfragen wie: „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden?“ Im Wettbewerb dauert eine Debatte 24 Minuten. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position Pro oder Contra darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Im Wettbewerb bewertet eine Jury die Debattanten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Eine Jury bewertet die Debattanten öffentlich nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. 

Schirmherr, Partner, Förderer

Jugend debattiert ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner von Jugend debattiert sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Jugend debattiert wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Jugend debattiert

Initiator und Schirmherr ist der Bundespräsident. Träger von Jugend debattiert sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. Jugend debattiert wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

www.jugend-debattiert.de

Juniorwahl

Juniorwahl - das ist Üben und Erleben von Demokratie: Parallel zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen werden im Unterricht simulierte Wahlen inhaltlich vorbereitet und durchgeführt. Etwa einen Monat begleitet das Projekt die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 aller Schulformen.

Der Schwerpunkt liegt in der politischen Bildung. Hierfür stehen den Lehrerinnen und Lehrern zahlreiche spezielle handlungs- und produktorientierte Unterrichtsvorschläge zum Thema "Wahlen und Demokratie" als Anregung und Ergänzung zu ihrem Unterricht zur Verfügung. Die Juniorwahl ist keine Wahl, sondern ein praxisorientiertes Konzept zur politischen Bildung: am Ende des Unterrichts steht keine Klassenarbeit, sondern der Wahlakt auf dem Stundenplan.

Für die Schülerinnen und Schüler liegt der Höhepunkt in einer landesweiten bzw. bundesweiten Wahl - der Juniorwahl - in der Woche vor dem jeweiligen Wahlsonntag. Sie kann als klassische Papierwahl oder Onlinewahl durchgeführt werden. Um Punkt 18.00 Uhr wird dann am Wahlsonntag das Ergebnis bekannt gegeben.

Das Projekt steht auf zwei Hauptsäulen: dem Unterricht und dem Wahlakt. Zum einen sind es die Lehrerinnen und Lehrer, die das Thema im Unterricht behandeln, zum anderen sind es die Schülerinnen und Schüler, die den Wahlakt selbst organisieren. Als Wahlhelferinnen und Wahlhelfer verteilen sie Wahlbenachrichtigungen, legen Wählerverzeichnisse an und bilden einen Wahlvorstand.

Die Juniorwahl ist ein Angebot, das erst durch das Engagement in den Schulen lebendig wird. Die Teilnahme an der Juniorwahl ist für die Schulen und die Schülerinnen und Schüler freiwillig und kostenlos.

Seit dem Jahr 1999 wird die Juniorwahl bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Knapp 1 Million Jugendliche haben sich seither beteiligt. 

Damit gehört die Juniorwahl als "Lernort Demokratie" von Schülern, Lehrern und Politikern zu den erfolgreichsten Schulprojekten Deutschlands.

www.juniorwahl.de